Presse

05.05.2019

Stadtspaziergang und Müll-Sammel Aktion des Netzwerks für Friedrichshafen am 4.5.2019


Das Netzwerk für Friedrichshafen hatte am Samstag, 4.5.2019 zu einem zweistündigen Stadtspaziergang eingeladen: Die Route führte vom Stadtbahnhof über die Friedrichstraße und Karlstraße bis zum Adenauerplatz und über die Uferpromenade zurück zum Zeppelindenkmal. Über 20 Personen folgten den Ausführungen der drei Netzwerker Paul Fundel, Philipp Fuhrmann und Jürgen Hauke.

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Sie sprachen über die Umbauplanungen auf dem Platz vor dem Bahnhof, an der Friedrichstraße und im Uferpark und legten die Standpunkte des Netzwerks für FN dar. "Die Sichtachse zwischen Bahnhof und See mit den dahinter liegenden Alpen muss frei bleiben," so Jürgen Hauke: " Deswegen von uns ein klares Nein zum geplanten Stadtbalkon! " Und Paul Fundel ergänzt: "Sämtliche Bushaltestellen müssen am Bahnhofplatz seitlich angeordnet werden. Die Grünanlage sollte sogar in Richtung Bahnhof vergrößert werden und die Wartehäuschen als Pavillons in die Anlage integriert werden. Insgesamt streben wir an diesem zentralen Platz eine hohe Aufenthaltsqualität an, um die uns andere Städte beneiden." Die Teilnehmer bildeten auf der Mittelachse der Grünanlage eine Menschenkette (siehe Bild unter "Aktuelles"), um den gewünschten breiten Mittelweg zwischen Bahnhof und Zeppelindenkmal zu imitieren. Zur Friedrichstraße ergänzte Philipp Fuhrmann: " Zwei Spuren für den motorisierten Verkehr reichen, die südlichste wird zum sichersten und schönsten Radweg von Friedrichshafen. Die Kreuzung am Schinacher braucht schnellstmöglich eine fußgängerfreundliche Schaltung." Die genannten kostengünstigen Maßnahmen sollen im Jahr 2020 temporär getestet werden, so der Vorschlag vom Netzwerk. Weiter ging der Rundgang über die Karlstraße zum Adenauerplatz und zurück über die Uferpromenade bis zum Yachthafen. " In der oberen Karlstraße wollen wir Vorrang für Fußgänger: breitere Wege, bessere Sitzgelegenheiten und mehr Straßengrün," so Jürgen Hauke. Ähnliches sieht das Netzwerk auch für den Adenauerplatz dringend geboten. Den Umbau und die Renovierung der Uferpromenade wollen die Netzwerker behutsam und hochwertig realisiert sehen. " Wir setzen uns für eine verbreiterte Ufertreppe mit schönen Sitzgelegenheiten, aber für den Erhalt der Ufermauer ein. Außerdem wollen wir den Lammgarten und den Minigolfplatz an der jetzigen Stelle erhalten. Ein wichtiger Punkt ist für uns ein hochwertiger Spielplatz mit Holzgeräten." Die vorgelegten Planungen gehen uns viel zu weit," so Philipp Fuhrmann. Insgesamt erhielten die Redner viel Zustimmung zu Ihren Ausführungen, die im Mittelpunkt des Kommunalwahlprogramms beim Thema Stadtentwicklung stehen. Am Nachmittag gab es dann noch eine Müllsammelaktion an der Rotach, wobei Sanne Weber vom Netzwerk die Ideen für einen renaturierten hochwassersicheren Rotachpark erläuterte. Insgesamt wurden in einer Stunde drei Säcke Müll gesammelt, wobei der meiste Müll im Bereich des Parkplatzes P7 gefunden wurde.

18.12.2018

Netzwerk für Friedrichshafen gegen Teil-Rodung
des Seewalds


Das Netzwerk für Friedrichshafen hat sich in seiner letzten Versammlung einstimmig gegen die Teil-Rodung des Seewalds ausgesprochen. "Wir fordern die Stadt auf, gemeinsam mit den Unternehmen nach Erweiterungsmöglichkeiten auf dem bestehenden Gelände und auf Flächen zu suchen, die für Gewerbeansiedlung vorgesehen sind.


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So lange circa 30 Hektar Fläche in unserer Stadt nur für Parkplätze der Industrieunternehmen verbraucht wird, gibt es keinen Flächendruck auf den Seewald und andere Naturräume", so Simon Wolpold vom Netzwerk. Den Anfang der Versammlung, die beim Wohn-und Kulturprojekt "Blaue Blume" stattfand, machte eine Führung durch den ZF-Campus der Zeppelin Universität. Die Mitglieder des Netzwerks zeigten sich beeindruckt von der ansprechenden Architektur des Neubaus und der behutsamen Erneuerung des Altbaus: "Dieses Gebäude ist ein Glücksfall für Friedrichshafen. Solche Architektur wünschen wir uns an vielen Stellen in unserer Stadt", so Paul Fundel. Die Diskussion um den Hochwasserschutz an der Rotach ergab folgendes Meinungsbild: keine höheren Spundwände sind nötig, sondern ein um 7 Meter breiteres Flussbett und ein Mündungsdelta, welches den Abfluss in den Bodensee befördert. Im Moment verlandet die Mündung. Hier sollte man zunächst ansetzen! Zu Gast war Peter Groß, ein Verkehrsexperte für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr. Das Netzwerk stimmt seiner Forderung nach einem günstigen, wenn möglich länderübergreifenden Jahresticket für 365,00 Euro zu. Vorbild für den umweltfreundlichen Nahverkehr ist das Bundesland Vorarlberg in Österreich. "Wir als verkehrsreiche Region müssen endlich den Nahverkehr so attraktiv machen, dass die Menschen gar nicht auf die Idee kommen, für Alltagsfahrten das eigene Auto zu nehmen. Wie das geht, sehen wir bei unseren Nachbarn in Österreich und der Schweiz. Dann können auch die riesigen Parkplatzflächen für die vielen PKWs kleiner werden!", so Philipp Fuhrmann vom Netzwerk. Die nächste Sitzung des Netzwerks findet am Dienstag, 22. Januar 2019 ab 19.00 Uhr statt. Interessierte Bürger informieren sich bitte auf der Homepage: www.netzwerk-fuer-friedrichshafen.de über den Ort der Versammlung, in der es schwerpunktmäßig um die Kommunalwahl im Mai 2019 geht.

16.11.2018

Das Netzwerk für Friedrichshafen will fußgängerfreundlichen Bahnhofsvorplatz


Das Netzwerk für Friedrichshafen hat sich in seiner letzten Sitzung mit den geplanten Umbaumaßnahmen am Bahnhofsplatz und in den Uferanlagen beschäftigt. „Wir wollen einen fußgängerfreundlichen Bahnhofsvorplatz und eine Durchsicht vom Bahnhof zum See“, so Paul Fundel nach seinem ausführlichen Vortrag.

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Die Stadt soll uns informieren, ob und wie die von uns gemachten Vorschläge, insbesondere die seitliche Anordnung der Bushaltestellen, übernommen wurden. Philipp Fuhrmann ergänzt: „die Stadt wollte im Herbst 2018 die überarbeiteten Planungen der Öffentlichkeit vorstellen. Bisher ist nichts geschehen. Deshalb fordern wir eine zeitnahe Informationsveranstaltung und genügend Zeit, um über die Planungen zu sprechen und eventuelle Änderungen zu initiieren. Ein Beschluss sollte daher erst vom neu gewählten Gemeinderat gefasst werden!“ Auch über die geplanten Hochwasserschutz-Maßnahmen an der Rotach wurde gesprochen. Das Netzwerk begrüßt einhellig den Erhalt der Rotach-Alleen. Darüber hinaus wird aber die aktuelle Hochwasserplanung abgelehnt. Hydrologisch kann Hochwassersicherheit mit den aktuellen Abflusswerten für ein 100-Jähriges Hochwasser nur mit einem mindestens um 7 Meter verbreiteten Bachbett und den dazugehörenden gesetzlich vorgeschriebenen Böschungs-Mindestbreiten gewährleistet werden. Um diese Möglichkeit sollte auf allen Ebenen gerungen werden. Als Vorsorge-Sofortmaßnahme schlägt das Netzwerk effektive Notfallpläne und kommunale Versicherungen vor. Der Erhalt der Zeppelin-Apotheke wird einhellig begrüßt: allerdings sollte nach Sanierung nicht ausschließlich Gewerbe entstehen, sondern auch Wohnungen und ein gastronomisch genutztes Erdgeschoss. Nur so kann die Belebung der Kernstadt gelingen. Die Liste für die Kommunalwahl wird in den kommenden Wochen komplettiert. „Wir freuen uns auf den Wahlkampf und sind auf die Zusammensetzung des neuen Gemeinderats sehr gespannt“, so Simon Wolpold vom Netzwerk. Die nächste Versammlung findet am Donnerstag, 13.12.2018 um 19.00 Uhr in der Zeppelin Universität statt. Interessierte Bürger sind herzlich dazu eingeladen.

20.07.2018

Netzwerk für Friedrichshafen begrüßt Zusage für den Erhalt des Lammgartens und erwartet nach der Sommerpause Beschluss zu Gestaltungsbeirat


Das Netzwerk für Friedrichshafen freut sich, dass Oberbürgermeister Brand den Erhalt des Biergartens Lammgarten am angestammten Platz zugesagt hat. "Dies ist auch ein toller Erfolg für uns: unsere Sitzung im Lammgarten und unser Appell an die Stadt, den Biergarten an der Stelle zu erhalten, haben Wirkung gezeigt.

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Die Häfler dürfen sich freuen, dass ihr geliebter Lammgarten an dieser malerischen Stelle erhalten bleibt," so Philipp Fuhrmann vom Netzwerk. Und Paul Fundel ergänzt: " Die Stadt sollte nun unseren Planungs-Vorschlag für den Bahnhofsplatz und die Friedrichstraße übernehmen. Wir schonen den Bestand und entwickeln ihn weiter. Wir begrüßen, dass Oberbürgermeister Brand die Erneuerung des Bahnhofsplatzes und des Uferparks sensibel angehen möchte: nun sollten schnellstmöglich die fehlenden Linden auf der Uferpromenade nachgepflanzt werden. Das Netzwerk fordert die Stadt auf, den seit langem geplanten und zugesagten Gestaltungsbeirat nach der Sommerpause zu beschließen und einzusetzen. Dieses Gremium kann auch bei der endgültigen Beschlussfassung zur Neugestaltung des Uferanlagen hilfreich sein. In seiner letzten Sitzung am Montag, 9.7.2018 hat das Netzwerk auch die Kommunalwahl im kommenden Jahr thematisiert: "wir wollen antreten, ohne unser bisheriges Format aufzugeben," so Simon Wolpold vom Netzwerk. Die nächste Sitzung am Dienstag, 25.9.2018 wird schwerpunktmäßig dem Thema Gemeinderatswahl 2019" gewidmet sein. Interessierte sind jetzt schon herzlich eingeladen.


05.06.2018

Pressemitteilung des Netzwerk für Friedrichshafen  


Die Zeppelinapotheke ist verkauft, doch leider nicht ans Netzwerk und dabei hätten wir so lässige Ideen zur Bespielung des Gebäudes gehabt. Schade, dass Familie Heh unser Kaufinteresse nicht verfolgte.

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Wir geben aber nicht auf, wenn’s darum geht schöne identifikationsstiftende Häuser in Friedrichshafen zu erhalten und werfen beim nächsten Mal gerne wieder den Hut in den Ring, so das Netzwerk beim letzten Treffen am 05.06.. Um es vorwegzunehmen, wir sind nicht gegen Bebauung, sondern für die Erhaltung von stadtbildprägenden historischen Bauten und vermissen bei heutigen Bauprojekten das Gespür für Proportion und Angemessenheit. Selten bilden sie mit noch bestehenden Häusern ein Ensemble - meist wirken sie überproportioniert, zu massig, zu klotzig. Aus diesem Grund wurde das neueste Bauvorhaben der Fränkel AG mit Luftballons simuliert. Gleiches fürchten wir die Neugestaltung der Uferanlage betreffend. Hier werden Gelder versenkt, obwohl es mit kleinen Verschönerungen, Reparaturen und mehr Pflege getan wäre. Wir haben einen der schönsten Uferbereiche am See und wir lieben Lammgarten und Co. Wir haben kein Verständnis dafür, dass das auch noch für teures Geld aufgegeben werden soll! Zumal Paul Fundel (Netzwerker und Architekt) der Stadt eine profunde Alternative zur Gestaltung des Bahnhofsplatzes und der Friedrichstraße kostenlos zur Verfügung stellte. Wir würden begrüßen, wenn die Stadt den aktuellen Planungsstand öfter kommunizieren würde und wünschten die tatsächliche Berücksichtigung der Häfler-Interessen. Nicht zuletzt beschäftigte sich das Netzwerk mit der zu besetzenden Bürgermeisterstelle: Es handelt sich um eine Position, die entsprechendes Fachwissen voraussetzt und nicht um ein Parteiamt. Art. 33 Absatz 2 GG regelt den Zugang zu öffentlichen Ämtern. Dieser richtet sich grundsätzlich ausschließlich nach Eignung, fachlicher Leistung und Befähigung der Bewerber. Uns ist sehr wohl bekannt, dass bei der Besetzung der Stelle die Vorschläge der Parteien und Wählervereinigungen nach dem Verhältnis ihrer Sitze im Rat berücksichtigt werden und die SPD als drittstärkste Kraft im Häfler Gemeinderat das Vorschlagsrecht für die dritte Bürgermeisterstelle hat, dennoch hat die Bestenauswahl für uns Priorität. Wir fordern Frauen und Männer mit entsprechender Fachkompetenz auf, sich auf diese Position zu bewerben, alsbald sie denn ausgeschrieben ist, damit das Amt bestmöglich besetzt wird! Wir bleiben dran: Nächstes Netzwerktreffen am 9.7.2018 - voraussichtlich in Ailingen. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen. Genauere Infos erhalten Sie unter www.netzwerk-fuer-Friedrichshafen.de.


26.04.2018

Netzwerk für Friedrichshafen lehnt kompletten Umbau der Uferanlagen und der Friedrichstraße ab! 


In seiner letzten Sitzung am Dienstag, 24.4.2018, hat sich das Netzwerk für Friedrichshafen intensiv mit der geplanten Neugestaltung der Uferanlagen und der Friedrichstraße beschäftigt. Mehrheitlich werden die massiven Umbaumaßnahmen kritisch gesehen. "Wir fordern die Stadt auf, unsere schöne Uferpromenade und die Uferanlagen besser zu pflegen und die geplanten Umbauten einzuschränken. Wichtig ist die Sanierung der Wege und der Sitzmöbel, sowie der Beleuchtung und der Bau einer breiteren Ufertreppe", so Philipp Fuhrmann vom Netzwerk.

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Große Zustimmung erhält die Idee einer Brücke an der Ein- und Ausfahrt des Gondelhafens. Paul Fundel weist nochmals auf die alternativen Planungen zum Bahnhofsplatz und zur Friedrichstraße hin: "das Netzwerk hat sich mit einem guten Vorschlag rechtzeitig zu Wort gemeldet und erwartet, dass dieser Vorschlag von der Stadt intensiv geprüft wird. Den Planungsvorschlag eines Gebäudes am südlichen Bahnhofsplatz lehnt die überwiegende Mehrheit der Mitglieder des Netzwerks ab. Wenn die Stadtverwaltung diesen Bau favorisiert, für den es ihrer Ansicht nach stadtgestalterische Argumente gibt, sollte sie die Öffentlichkeit in den kommenden Wochen über dessen Funktion und Gestaltung informieren. Ein weiterer Diskussionspunkt war das Bauprojekt der Fänkel AG an der Ecke Riedleparkstraße/Hofener Straße. Als Gäste begrüßte das Netzwerk das Ehepaar Sohm, das Widerspruch gegen das Projekt beim Regierungspräsidium eingelegt hat. Es schilderte dem Netzwerk eindringlich die Dimensionen des Projekts: sowohl die Gebäudehöhe, als auch dessen Kubatur, sowie die Anzahl der geplanten Wohnungen und Gewerbeeinheiten, wie auch die geplanten Stellplätze werden das intakte Quartier überfordern und dürfen so nicht realisiert werden. "Da hätten wir uns das ISEK mit dem Leitprojekt "Attraktives Stadtbild" und harmonische Quartiersentwicklung sparen können", so Philipp Fuhrmann. Bleibt zu hoffen, dass die Fränkel AG einlenkt und das Projekt deutlich abspeckt. In diesem Zusammenhang erinnert das Netzwerk Oberbürgermeister Brand an seine Zusage nach dem Gespräch mit Peter Liptau im Frühjahr 2016, eine Liste schützenswerter Bausubstanz erstellen zu lassen. Zur Kommunalwahl im Mai 2019 wird das Netzwerk in seinen nächsten Sitzungen einen detaillierten Fahrplan ausarbeiten. "Die kommunalpolitischen Ideen aus dem OB-Wahlkampf werden auch den Wahlkampf für die Gemeinderatswahl bestimmen", so Simom Wolpold vom Netzwerk: "wir wollen ein attraktives, lebendiges und lebenswertes Friedrichshafen"!


05.04.2018

Kritik am Neubau-Komplex von Fränkel in der Riedleparkstraße (Südkurier)


Die Fränkel AG baut 32 Mietwohnungen in einem Viergeschosser mit Penthouse. Das Haus in der Riedleparkstraße soll an einer Stelle stehen, wo zuvor ein altes Backsteingebäude stand, weshalb Philipp Fuhrmann vom "Netzwerk für Friedrichshafen" von "Verschandelung" spricht.“

 

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17.01.2018

Kondolenzbuch für "Alte Stadtkasse"


Das Netzwerk für Friedrichshafen hat auf seiner Sitzung am 17.1.2018 beschlossen, ein Kondolenzbuch für die "Alte Stadtkasse" auszulegen. Am Donnerstag, 25.1.2018, werden wir zwischen 16.00 und 18.30 Uhr vor dem Gebäude stehen und allen Bürgern die Möglichkeit geben, sich vor dem Abriss der "Alten Stadtkasse" durch einen Eintrag würdig vom Gebäude zu verabschieden", so Philipp Fuhrmann vom Netzwerk.

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"Der Verkauf zum Verkehrswert an Wohnbau Junker, ohne weitere Kaufinteressenten zu berücksichtigen, kann vor dem Abriss nicht unkommentiert bleiben". Zum großen Thema 2018 hat sich das Netzwerk für Friedrichshafen die geplante Umgestaltung der Uferpromenade, des Uferparks, des Bahnhofsplatzes sowie der Friedrichstraße gesetzt. "Vielen Häflern ist nicht bewusst, wie radikal in den Bestand eingegriffen werden soll", so Paul Fundel. "Die südliche Bebauung des Bahnhofsplatzes mit einer Pergola und darunterliegender Gastronomie lehnen wir ab, genauso wie das Schleifen der Mauer südlich der Friedrichstraße sowie der historischen Ufermauer," so Fundel weiter. Den Wunsch nach besserer Zugänglichkeit zum Wasser und die Aufwertung des Parks kann man auch mit Maßnahmen, die den Bestand der Anlagen weitestgehend schonen, realisieren, so die einhellige Meinung des Netzwerks. Die Sichtachse zwischen Bahnhof und See darf auf keinen Fall zugebaut werden! Das Netzwerk für Friedrichshafen arbeitet aktuell an einer Stadtkarte, in der sicher festgestellter Wohnungs- und Ladenflächenleerstand gekennzeichnet ist. "Damit wollen wir den Blick schärfen, wie viel gebauter Raum nicht genutzt wird", so Birgit Kubalczyk. Diese Leerstands-Karte wird im Frühjahr der Presse vorgestellt und auf die Homepage des Netzwerks gestellt. Für die immer größere Anzahl von leerstehenden Ladeneinheiten schlägt das Netzwerk vor, temporäre Nutzungen zu initiieren. Zum Beispiel könnte die Blaue Blume das Kulturprogramm, das in Kürze starten soll, bewerben. Andere Städte wie Hohenems oder Dornbirn sind bereits dabei, tolle Ideen umzusetzen. Das Netzwerk für Friedrichshafen freut sich auf den bevorstehenden Neustart der "Blauen Blume" am neuen Standort im Fallenbrunnen. "Schön, dass es demnächst wieder losgeht", so Philipp Fuhrmann. Das nächste Netzwerktreffen findet am Dienstag, 20.2.2018 statt. Interessierte können sich jederzeit über die Homepage www.netzwerk-fuer-friedrichshafen.de mit dem Netzwerk in Verbindung setzen.


15.11.2017

Netzwerk für Friedrichshafen fordert von der Stadt Transparenz bei anstehenden Planungen 


In seiner Sitzung am 15.11.2017 hat das Netzwerk für Friedrichshafen über folgende Themen beraten: Wettbewerb Uferanlagen/Bahnhofsplatz/Friedrichstraße, gefährliche Fußgängerüberwege, Flughafen Friedrichshafen, das Gebäude Zeppelin-Apotheke, den Abriss und die Neubebauung des Areals "Schöllhorn-Alte Stadtkasse", sowie über die Kommunalwahl 2019.


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Bei der Umgestaltung und Erneuerung der Uferpromenade und des Bahnhofsplatzes ist mit großer Behutsamkeit vorzugehen: "eine komplette Entfernung und Verlegung der gastronomischen und sonstigen Einrichtungen lehnen wir ab, im Vordergrund steht für uns eine Aufwertung des Bestehenden", so Philipp Fuhrmann vom Netzwerk. "Die freie Sichtachse vom Bahnhofseingang über die Grünfläche zum See darf auf keinen Fall bei der Neugestaltung des Busbahnhofs verbaut werden", so Hüda Tuzlu. Angeregt wird ein Runder Tisch mit der Deutschen Bahn, um über die Gestaltung und die Zukunft dieser zentralen Flächen am Bahnhof zu sprechen. Das Netzwerk will eine Initiative "Netzwerk für sichere Fußgängerwege" starten. "Da die Stadt unsere Vorschläge bisher nicht umsetzt, um endlich das Überqueren von Fußgängerwegen sicherer zu machen, werden wir uns im neuen Jahr einige Aktionen überlegen", so Dieter Gumpoltsberger vom Netzwerk. Das Netzwerk spricht sich dafür aus, dass die Industrie, die auf den Flughafen angewiesen ist, sich stärker als bisher an dessen Kosten beteiligt. Es wurde vorgeschlagen, zum Thema Flughafen ein Workshopverfahren mit Bürgerbeteiligung durchzuführen, denn das Thema ist so umfangreich, dass es wünschenswert wäre, alle Faktoren zu kennen und den Austausch mit allen Beteiligten zu fördern. Parallel dazu könnte man über eine zusätzliche Nutzung des Flughafens nachdenken, ohne den Flugbetrieb zwingen einschränken zu müssen, um auf alle Fälle die Bezuschussung durch öffentliche Gelder zu minimieren. Das Netzwerk begrüßt, dass sich die Fraktionen im Stadtrat mehrheitlich für den Kauf des Gebäudes „Zeppelinapotheke" durch die Stadt ausgesprochen haben. Wenn dadurch der Erhalt gesichert ist und eine eventuelle Nutzung durch Stadt und Bürger ermöglicht wird, halten wir das für eine sehr gute Lösung. Für diesen Fall würde das Netzwerk das eigene Kaufinteresse zurückstellen. Der Umgang mit der „Alten Stadtkasse“ wirft hingegen weitere Fragen auf. Um Spekulationen ein Ende zu bereiten, würde wir es begrüßen, wenn die Stadt beim Verkauf von städtischem Eigentum Transparenz walten ließe. "Die Häfler haben ein Recht darauf, zu erfahren, zu welchem Vorzugspreis eine städtische Immobilie an einen Wohnbau-Investor verkauft wurde. Unser Interesse an diesem Gebäude, welches wir erhalten hätten, wurde gar nicht berücksichtigt", so Philipp Fuhrmann vom Netzwerk. Einen Abriss dieses Gebäudes lehnt das Netzwerk aus ökologischen, städtebaulichen und sozialen Gründen entschieden ab. Bei der Kommunalwahl im Frühjahr 2019 mit möglichst vielen Kandidatinnen und Kandidaten anzutreten, ist erklärtes Ziel des Netzwerks. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich jederzeit über die Homepage www.netzwerk-fuer-friedrichshafen.de melden.

10.10.2017

Netzwerk für Friedrichshafen zeigt Kaufinteresse an Eugenstraße 75


In seiner gestrigen Sitzung hat das Netzwerk für Friedrichshafen einstimmig beschlossen, Kaufinteresse am Gebäude Eugenstraße 75 (Zeppelinapotheke) zu bekunden, um das stadtbildprägende Haus zu erhalten. Die Gruppe ist sich einig, den Verkehrswert, der über einen unabhängigen Gutachterausschuss ermittelt werden kann, zu zahlen.

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Sollte der Eigentümer einen höheren Verkaufspreis erzielen wollen, wären wir bereit, in Kooperation mit der Stadt eine Lösung zu suchen. "Wir wollen an dieser Stelle den Charme des alten Friedrichshafen erhalten und das Gebäude zu günstigen Konditionen vermieten", so Philipp Fuhrmann vom Netzwerk. Die Umgestaltung der Uferanlagen und der Friedrichstraße wurde eingehend diskutiert. "Die ausgewählten Entwürfe enthalten viel gute Ansätze", so Paul Fundel. Wünschenswert sei aber die Präsentation aller eingereichten Arbeiten, um weitere gute Ideen in die Überarbeitung der Pläne einfliessen zu lassen. "Wichtig ist uns, dass der Charakter der Uferanlagen als Park mit vielen wunderbaren Bäumen gestärkt wird und dass die Friedrichstraße als Promenade mit Vorrang für Fußgänger, Radfahrer und den öffentlichen Nahverkehr umgestaltet wird. Außerdem sollte ernsthaft geprüft werden, ob die zukünftigen Bushaltestellen nicht östlich und westlich der Grünanlage vor dem Bahnhof angelegt werden können, damit die Mittelachse zwischen Bahnhof und Uferanlagen frei wird." Ein wichtiger Punkt der Sitzung war die Verkehrssicherheit an zwei Fußgängerüberwegen in der Zeppelinstraße. "Herr Oberbürgermeister Brand hat dort Maßnahmen angekündigt, passiert ist bisher leider noch nichts", so Dieter Gumpoltsberger vom Netzwerk. Zwei Maßnahmen fordert das Netzwerk: bessere Sichtbarkeit der Anlagen für Autofahrer durch Schilder über der Fahrbahn und bessere Sicherheit für Fußgänger durch sogenannte Gehwegvorstreckungen! Das Netzwerk für Friedrichshafen plädiert dafür, noch in diesem Jahr einen Gestaltungsbeirat zu etablieren. Dieses Gremium kann zum Beispiel beim Wettbewerb für die Neubebauung des ehemaligen Kulurdenkmals Friedrichstraße 65 (Hotel Schöllhorn) wertvolle Dienste leisten. Das Netzwerk für Friedrichshafen hat sich auch kritisch mit der Art und Weise beschäftigt, wie die Stadt Friedrichshafen den Umzug der "Blauen Blume" begleitet. Zu wünschen sei eine wohlwollende und unterstützende Begleitung des von der Stadt geforderten Umzugs auf das Grundstück im Fallenbrunnen, so dass dieser wertvolle Kulturverein dort wieder blühendes Kulturleben ermöglichen kann. Die nächste Sitzung des Netzwerks ist am Mittwoch, 15.11.2017 um 20.00 Uhr. Der Ort wird noch rechtzeitig bekannt gegeben.


04.07.2017

Netzwerk für Friedrichshafen fordert von der Stadt sofortiges Handeln


In seiner letzten Sitzung hat sich das Netzwerk für Friedrichshafen u.a. mit der Situation des Fahrrad- und Fußgängerverkehrs in der Friedrichstraße befasst. "Wir fordern die Stadt auf, den unhaltbaren Zustand des gemeinsamen Geh- und Radweges südlich der Friedrichstraße zu beenden. Gerade jetzt in der belebten Touristensaison kommt es zu äußerst gefährlichen Situationen. Dies kann und darf nicht so bleiben.

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Als Sofortmaßnahme fordern wir breite Radstreifen in beiden Richtungen auf der Fahrbahn", so Philipp Fuhrmann. Das Netzwerk spricht sich auch dafür aus, vom Landratsamt bis zur Jugendherberge auf der Zeppelin-, Friedrich- und Eckenerstraße durchgängig Tempo 30 einzurichten. Nur so lässt sich ein verträgliches Miteinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer umsetzen. Auch die gefährlichen Zustände an den Zebrastreifen der Zeppelinstraße und die Lärmbelästigungen für die Anwohner der Straßen würden damit reduziert. Paul Fundel vom Netzwerk referierte über Vorstellungen zum preiswerten Wohnungsbau. Diese Vorstellungen, die sowohl die Art des Bauens als auch die Standards, die heute im Wohnungsbau als gesetzt gelten, hinterfragen, wurden vom Netzwerk einhellig begrüßt: vernünftige Wohnungsgrundrisse, Verzicht auf Tiefgaragen, beständige Materialien und Baukörper, sowie Gemeinschaftsnutzung der Infrastruktur sind nur einige der Forderungen. "Mit diesen Vorstellungen wollen wir das städtische Wohnbauprogramm inhaltlich beleben und die Diskussion eröffnen, welche Art von Neubauwohnungen in unserer Stadt wirklich gebraucht werden", so Paul Fundel, der als aktiver Architekt im sozialen Wohnungsbau aktiv war. Das nächste Netzwerktreffen wird am Dienstag, 10.10.2017 um 20.00 Uhr stattfinden. Schwerpunkt der Debatte wird der Stadtteil Hofen sein. Der Ort wird noch in der Presse und auf der Homepage: www.netzwerk-fuer-friedrichshafen.de bekannt gegeben.


23.05.2017

Das Netzwerk für Friedrichshafen hat sich in seiner dritten Sitzung nach der OB-Wahl mit dem vom Gemeinderat beschlossenen Wohnbauprogramm beschäftigt


"Leider ist wieder einmal eine große Chance vertan worden, in den kommenden Jahren die Fehlentwicklung im heiß gelaufenen Wohnungsmarkt zu korrigieren und endlich preiswerte Mietwohnungen im nötigen Umfang zu erstellen", so die einhellige Meinung der Netzwerker. "Die beschlossene Sozialquote im privat finanzierten Wohnungsbau ist ein stumpfes Schwert im Kampf gegen die Wohnungsnot im preiswerten Segment", so Philipp Fuhrmann, "kann Sie doch durch Zahlungen umgangen werden.

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Außerdem wird sie nur auf zusätzlich zum bestehenden Baurecht genehmigte Wohnungen angewandt. Investoren werden also nach bisherigem Baurecht planen und realisieren oder sich von der Quote freikaufen! Die Art und Weise, wie die beschlossene Sozialquote im privat finanzierten Wohnungsbau helfen soll, preiswerten Wohnraum zu schaffen, ist nur ein Täuschungsmanöver", so Dieter Gumpoltsberger, "nur um Investoren weiter zu begünstigen. Investoren können so auf Kosten der Anwohner noch profitabler bauen!" Die einseitige Ausrichtung des Programms auf Neubau ist ein weiterer Mangel. Warum, so das Netzwerk, wird nicht versucht, Leerstände im Bestand konsequent zu beseitigen oder vorschnellen Abriss zu verhindern. Kritisiert werden auch die Baupotenzialflächen: "warum erstellen die öffentlichen Träger, also die SWG und die Zeppelin Wohlfahrt nicht hunderte preiswerte Wohnungen im Fallenbrunnen oder auf den riesigen Parkplatzflächen der Großindustrie. Wenn hier Parkhäuser die benötigte Stellplatzfläche einsparen helfen, können allein dort riesige Flächen bebaut werden. Die Bebauung landwirtschaftlich genutzter Fläche könnte damit vermieden werden", so Simon Wolpold vom Netzwerk für Friedrichshafen. Das Netzwerk kündigt einen Workshop an, in dem Möglichkeiten für modellhaften preiswerten Wohnungsbau durch öffentliche Träger erörtert werden sollen und lädt dazu alle Interessierten herzlich ein. Der Termin hierzu wird noch bekannt gegeben.