Neubesetzung im Baudezernat

Wir sehen den Wechsel als Chance: 


Für frischen Wind im Hafen, fachliche Perspektiven und eine starke Stadtentwicklung gemeinsam mit Gemeinderat und Bürger:innen.

Hier unsere Pressemitteilung vom 12.01.2026

Neustart an der Spitze des Baudezernats:

Netzwerk für Friedrichshafen fordert fachliche Kompetenz 

Die Fraktion Netzwerk für Friedrichshafen gratuliert Fabian Müller zu seiner neuen Stelle als Professor an der öffentlichen Hochschule in Ludwigsburg und wünscht ihm für diesen neuen beruflichen Abschnitt alles Gute.

 

Sein Weggang markiert zugleich das erfolgreiche Ende seiner mehrjährigen Stellensuche und einen Einschnitt für Friedrichshafen. Bereits zwei Jahre nach seinem Amtsantritt hat Fabian Müller begonnen, sich auf andere, zum Teil geringer dotierte Positionen außerhalb von Friedrichshafen zu bewerben. Aus Sicht der Fraktion Netzwerk für Friedrichshafen war dieser frühe und anhaltende Wechselwunsch ein deutliches Signal dafür, dass auch aus seiner Sicht grundlegende Fragen zur Passung zwischen den hohen fachlichen Anforderungen des Amtes und der damaligen Personalentscheidung bestanden. 


„Mit einer neuen Persönlichkeit an der Spitze des Dezernats ergeben sich nun echte Chancen für einen Neuanfang“, so Philipp Fuhrmann. Die Fraktion hatte die Wahl von Fabian Müller im Jahr 2021 von Beginn an kritisch gesehen und sich öffentlich gegen seine Besetzung ausgesprochen. „Schon damals haben wir deutlich gemacht, dass für das Baudezernat unserer Stadt ausgewiesene Fachkompetenz in Architektur, Stadtplanung und Bauwesen unverzichtbar ist“, so Fuhrmann weiter.


Die Wahl im Jahr 2021 war nach einem Patt im ersten Wahlgang erst im zweiten Wahlgang und mit äußerst knapper Mehrheit entschieden worden. „Das zeigt, wie umstritten diese Personalentscheidung von Anfang an war“, so Fuhrmann. Die Entwicklungen der vergangenen Jahre hätten diese damaligen Bedenken aus Sicht des Netzwerks bestätigt.


„Kompetenz vor Vorschlagsrecht“, bringt es Fraktionsvorsitzender Simon Wolpold mit Blick auf die anstehende Neubesetzung auf den Punkt. Zwar lag das Vorschlagsrecht für die Stelle des Baubürgermeisters 2021 bei der CDU, für die Zukunft müsse jedoch klar gelten, dass fachliche Eignung, planerische Erfahrung und strategische Stärke ausschlaggebend seien – nicht parteipolitische Zuordnungen.


„Die städtebauliche Entwicklung unserer Stadt mit den Schwerpunktthemen Innenstadt und Nordstadt – dort insbesondere Schanzstraße, Hinterer Hafen, Gummi-Fischer-Gelände, RAB-Gelände, Trapp-Areal, Schinacher-Gelände und weitere Entwicklungsflächen – erfordert planerischen Überblick, fachliche Tiefe und Überzeugungskraft. In den vergangenen Jahren ist vieles nicht mit der notwendigen Klarheit, Konsequenz und fachlichen Stringenz vorangekommen. Friedrichshafen braucht deshalb einen klaren fachlichen Neustart an der Spitze des Dezernats“, so Fuhrmann abschließend.

 

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Unsere Pressemitteilung vom 12.01.2026
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Artikel der Schwäbischen Zeitung dazu vom 15.01.2026.