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Vorhabenbezogener Bebauungsplan "Ifenstraße Süd"

Die Grünfläche zwischen Ifen- und Zeppelinstraße ist seit Jahren Bauland.

 

Geplant ist nun ein Projekt des Investors Prisma mit 75 Wohnungen. Aktuell soll davon nur eine einzige Wohnung (48 m²) sozial gefördert sein.

Für die Gemeinderatssitzung am 23.02.2026 stellen wir daher einen Ergänzungsantrag, dass mindestens 25 % geförderter Wohnraum entstehen. 

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Ergänzungsantrag_Ifenstraße_19.02.2026.p
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Hier unsere Pressemitteilung dazu: 

 

Netzwerk für Friedrichshafen kritisiert geplantes Wohnbauprojekt in der Ifenstraße: Teurer Wohnraum verschärft die Wohnungsnot

Friedrichshafen, den 19.02.2026 - Am kommenden Montag entscheidet der Gemeinderat über die Einleitung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans für die Ifenstraße. Die Fraktion Netzwerk für Friedrichshafen wird dem Vorhaben in der derzeit geplanten Form nicht zustimmen.

 

„Es reicht nicht, dass neue Wohnungen entstehen. Entscheidend ist, welcher Wohnraum geschaffen wird“, betont Philipp Fuhrmann vom Netzwerk für Friedrichshafen. „Das Projekt besteht fast ausschließlich aus teurem Wohnraum. Das mag auf den ersten Blick die Wohnungsnot lindern – tatsächlich wirkt es kontraproduktiv: Günstiger und mittlerer Wohnraum wird dadurch teurer und seltener, Grundstückspreise und Mietspiegel steigen – die Mietspirale dreht sich weiter nach oben.“ 

 

Das Ifenstraßen-Projekt sieht vor, von 75 Wohnungen nur eine Wohnung mit 48 m² als sozial geförderten Wohnraum zu realisieren, obwohl Fördermöglichkeiten vorhanden sind. Zugleich entsteht ein städtebaulich kaum vertretbarer sechsgeschossiger Baukörper mit hohem Ressourcenverbrauch, ohne dass der Wohnungsmarkt tatsächlich entlastet wird. „Dieses Vorhaben gefährdet den dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum“, so Fuhrmann weiter. 

 

Die Fraktion fordert daher, dass mindestens 25 % der Wohnungen als sozial geförderter Wohnraum realisiert werden. Außerdem müsse die Stadt ihr Vorkaufsrecht für innerstädtische Flächen konsequent nutzen, um selbst Projekte zu steuern, die allen Bevölkerungsschichten zugutekommen. „Wenn schon Investoren wie Prisma bauen, muss die Stadt besser verhandeln, damit die Projekte nicht nur den Kapitalinteressen dienen, sondern der Bevölkerung“, erklärt Fraktionsvorsitzender Simon Wolpold. Ein Vorbild könne das Ulmer Modell sein, in dem die Stadt gezielt Bauprojekte für bezahlbaren Wohnraum nutzt. 

 

Die Fraktion Netzwerk für Friedrichshafen sieht in der Entscheidung über den Bebauungsplan eine Chance, die Weichen richtig zu stellen: Wohnungsbau darf nicht allein Investorenprofit dienen, sondern muss auch der heimischen Bevölkerung zugutekommen.

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2026-02-19_Pressemitteilung_Ifenstraße.p
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UlmerModell_SüddeutscheZeitung_07.02.202
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