Die Halle 4 soll an den Verein Internationale
Handwerkskunst / Bürgerwerkstätten Friedrichshafen e.V. vermietet werden.
Unser Antrag wurde in nichtöffentlicher Sitzung am 4.11.2025 abgelehnt. Siehe dazu Südkurier-Artikel vom 16.11.2025.
Stattdessen wurde der Abriss der Halle 4 beschlossen und in der Gemeinderatssitzung am 08.12.2025 bekannt gegeben. Siehe dazu unsere Fraktionserklärung.
Hier unser Antrag vom 09.07.2025
Die Verwaltung wird beauftragt, die Halle 4 im Fallenbrunnen an den Verein Internationale Handwerkskunst / Bürgerwerkstätten Friedrichshafen e.V. für zunächst 5 Jahre zu vermieten.
Begründung:
Die Halle 4 im Fallenbrunnen Nordost wird nicht abgerissen und wird im Moment nur teilweise genutzt. Durch den Verein Internationale Handwerkskunst / Bürgerwerkstätten Friedrichshafen e.V. kann
die Halle in den nächsten Jahren genutzt und erhalten werden. Die Stadt erhält
durch die Miete Einnahmen.
Der Verein bietet bereits jetzt vielen Häflern die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. So werden zurzeit Schilderrahmen für den Raderacher NS-Gedenkweg gefertigt, die kostengünstig und formschön sind. Der Verein bietet der Stadt an, Grüninseln zu fertigen, die in der Stadt aufgestellt werden können. Denkbar sind viele weitere Aktionen, die unsere Stadt verschönern und lebenswerter machen.
Wenn der aktuelle Nutzer die Halle verlassen muss, steht sie voraussichtlich für Jahre leer, ohne dass eine andere Nutzung in Sicht ist. Warum sollten wir ein aktives bürgerschaftliches
Engagement, das der Allgemeinheit dient, nicht ermöglichen und damit riskieren, dass es ganz
zum Erliegen kommt?
Wir schlagen vor, mit der Vergangenheit abzuschließen und einen Neuanfang zu ermöglichen. Der Verein stellt eine neue Ausgangslage dar. Im Gegensatz zur vorherigen Situation wird ein
transparentes, gemeinnütziges Konzept verfolgt, das über die Einzelperson hinausgeht.
Zur Gleichbehandlung der beiden früheren Mietern:
- Bei der Kündigung 2019 war noch vom Abriss der Halle 4 auszugehen. Inzwischen wurde am 25.10.2021 im Gemeinderat der Erhalt beschlossen.
- Der Verein verfolgt ein Konzept, das mit dem im Siegerentwurf von Wick + Partner Architekten vorgesehenen Handwerkerhof übereinstimmt (Anlage 5 der o.g. Sitzung).
Ein klärendes Gespräch mit den damaligen Mietern wäre sinnvoll, um etwaigen Konflikten vorzubeugen und die neue Nutzung transparent zu erklären.
Fazit:
Die Stadt kann eine echte Win-win-Situation schaffen: Einnahmen sichern, Leerstand vermeiden, bürgerschaftliches Engagement stärken und einen Ort für kreative, gemeinschaftliche Arbeit
ermöglichen.


